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Willkommen!

Wir freuen uns, Sie auf unserer Internetplattform begrüßen zu dürfen. Als Baugewerbe-Verband Sachsen-Anhalt verstehen wir uns als einheitliche Stimme des Baugewerbes in Sachsen-Anhalt. Wir leisten als Arbeitgeberverband Fachberatung in Rechts- und Betriebswirtschaftsfragen. Wir liefern unseren Mitgliedern konkrete Informationen und Unterstützung bei aktuellen juristischen und betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen.

 

Im Interesse unserer Mitglieder vertreten wir als Wirtschaftsverband die Belange des Baugewerbes gegenüber der Politik, der Verwaltung und in der Öffentlichkeit.

 

Wir bekämpfen als Unternehmerverband Schwarzarbeit und unlauteren Wettbewerb. Nur wenn derartige Wettbewerbsverzerrungen geschlossen angegangen werden, können sich alle Unternehmen des Baugewerbes im fairen Wettbewerb ihrer eigentlichen Kompetenz im verdienten Umfang widmen.

 

 

 

Aktuelle Themen


Das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt regelt Annahme und Ensorgung von Polysterol- bzw. Styropor-Abfällen

 

Nach einer Presseerklärung des LVWA können Bauunternehmen in Sachsen-Anhalt Dämmstoffe aus EPS und XPS, umgangssprachlich bekannt als Styropor bzw. Polysterol und Styrodur, in einem Abfallgemisch mit höchstens 20 Prozent entsorgen.

Diese Regelung hat das LVWA als Obere Abfallbehörde in Abstimmung mit dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie getroffen, um einem drohenden Entsorgungsengpass entgegenzuwirken.

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Rahmenvertragspartner


 

 

Silberne Verdienstmedaille für Präsident Gerhard von den Rotfelser

Anlässlich der Mitgliederversammlung des Zentralverbandes des deutschen Baugewerbes (ZDB) am 9. November 2016 zeichnete der ZDB-Präsident Dr.-Ing. Hans-Hartig Loewenstein Unternehmer des Baugewerbes für ihr ehrenamtliches Engagement zur Förderung des Deutschen Baugewerbes und der baugewerblichen Organisation aus.

Mit Dipl.-Ing. Gerhard von Dehn Rotfelser, Präsident des Baugewerbe-Verbandes Sachsen-Anhalt wurde mit den Worten von Dr. Loewnstein "die Stimme der Vernunft aus den Osten" mit der Silbernen Verdienstmedaille des Deutschen Baugewerbes ausgezeichnet.
In der schwierigen Zeit nach dem Auslaufen der Sonderbaukonjunktur Ost und dem allgemeinen Aufschwung auf dem Bau habe sich von Dehn Rotfelser immer für den Verbleib seiner Unternehmerkollegen in der Gemeinschaft des ZDB ausgesprochen. Dabei setzte er sich für realistische Tariflöhne im Osten unter Beachtung der Solidarität auch gegenüber den Kollegen im Westen ein. Die Silberne Verdienstmedaille stellt den gesamtdeutschen Dank dar.

 


VOB/B nicht bei Verträgen mit Endverbrauchern anwendbar

Wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass bei Bauverträgen mit Endverbrauchern die VOB Teil B nicht wirksam vereinbart werden kann. Seit der BGH-Rechtsprechung aus dem Jahr 2008 unterliegen sowohl einzelne VOB/B-Passagen, als auch die VOB/B als Ganzes im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung der Inhaltskontrolle durch die Gerichte. D. h., im Streitfall überprüfen die Gerichte, ob die streitige Klausel der VOB/B den gesetzlichen Rahmenbedingungen der §§ 305 ff BGB entsprechen. Dies wird z.B. bei der vierjährigen Gewährleistungsfrist gem. § 13 VOB/B nicht der Fall sein, da diese Frist von der gesetzlichen Gewährleistungsfrist des BGB-Werkvertragsrechtes (5 Jahre) zu Ungunsten des Endverbrauchers abweicht. Stellt das Gericht dann die Unwirksamkeit einer Klausel fest, so gilt diese als nicht vereinbart.

Auf die Vereinbarung der VOB/B sollte daher bei Verträgen mit Endverbrauchern verzichtet werden. Wir empfehlen, bei Verträgen mit Endverbrauchern das Vertragsformular des ZDB zu verwenden. Dabei handelt es sich um ein von den Rechtsexperten der baugewerblichen Verbänden ausgearbeitetes Vertragsmuster, welches inhaltlich ausgewogen ist und sowohl den Interessen des Auftraggebers, als auch des Auftragnehmers entspricht. Mitglieder des Verbandes können das Formular bei der Geschäftsstelle abfordern.

 


Kernpunkte der Ergebnisse der 4. Tarifverhandlung vom 17./18. Mai 2016


Wir informieren über das Ergebnis der diesjährigen Tarifverhandlungen. Nach 14-stündigen zähen Tarifverhandlungen wurde in Wiesbaden folgendes Ergebnis erzielt.


Im Tarifgebiet West (alte Bundesländer) sollen die Tarif-Löhne und -Gehälter ab 1. Mai 2016 um 2,4% und ab 1. Mai 2017 um 2,2% steigen.
Im Tarifgebiet Ost (neue Bundesländer, außer Berlin) sollen die Tarif-Löhne und -Gehälter ab 1. Mai 2016 um 2,9% und ab 1. Mai 2017 um weitere 2,4% steigen.


Für die Tätigkeit auf auswärtigen Baustellen wurde folgende Vereinbarung getroffen:
Die Arbeitgeber sollen künftig (ab 1. Januar 2017) die Unterkünfte stellen. Anstelle der bisherigen Auslösung erhalten die Arbeitnehmer bei auswärtiger Übernachtung zukünftig einen Verpflegungszuschuss von arbeitstäglich 24 Euro.

 

Für die Auszubildenden soll die Ausbildungsvergütung nach den Ausbildungsjahren degressiv gestaffelt zum 1. Juni 2016 und 1. Juni 2017 wie folgt erhöht werden:

Tarifgebiet Ost:

1. Ausbildungsjahr ab 1.6.2016: 675 €, ab 1.6.2017: 705 €
2. Ausbildungsjahr ab 1.6.2016: 895 €, ab 1.6.2017: 910 €
3. Ausbildungsjahr ab 1.6.2016: 1.120 €, ab 1.6.2017: 1.130 €
4. Ausbildungsjahr ab 1.6.2016: 1.255 €, ab 1.6.2017: 1.270 €.

Die Gewerkschaftsforderung nach einer vom Arbeitgeber bezahlten Freistellung am 24. und 31. Dezember, der Wiedereinführung des Mindestlohnes 2 in den Neuen Bundesländern sowie einer Regelung über die Erstattung der Fahrt- und Übernachtungskosten bei Berufsschulunterricht durch den Arbeitgeber konnte erfolgreich abgewehrt werden.

 

 


Lohnsteuer - Die wichtigsten Zahlen 2016

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat eine tabellarische Übersicht veröffentlicht, in der die wichtigsten Zahlen zur Lohnsteuer 2016 zusammengestellt wurden, u. a. sind die relevanten Pausch- und Freibeträge, Bemessungsgrenzen sowie Freigrenzen für Sachbezüge aufgeführt.


Die Tabelle zur Lohnsteuer 2016 finden Sie linkhier.